Balduinstein – Obernhof (ÜN) – Bad Ems (Lahnwanderweg)

  • Lahntal
  • Mehrtageswanderung mit ÜN
  • 22 km / 770 hm (1. Tag)
  • 21 km / 690 hm (2. Tag)
  • Bewertung *****
Goethepunkt Klettersteig


Tag 1: Balduinstein – Obernhof
(Um die Anfahrtszeit zu verkürzen, haben wir den EC bis Koblenz genutzt)
In dem Örtchen Balduinstein ging es bereits nach ein paar Minuten auf Serpentinen einen schmalen Pfad hoch – gefühlt haben wir nach 2 km für diese Etappe alle Höhenmeter hinter uns (Anmerkung Reinhard: es sind erst 115 hm 🙂 )
Nach dem ersten Mini-Abstecher zu einem Aussichtspunkt entschließen wir uns, an jedem Aussichtspunkt einen kurzen Stopp einzulegen – absolut lohnenswerte Abstecher!
Trotz der unten im Ort (Laurenburg) angegeben Öffnungszeiten der Burg Laurenburg war ein Zugang nicht möglich – wir haben das erst festgestellt, als wir oben angekommen sind. Die schmalen Serpentinen hoch (und auch wieder runter) haben uns trotzdem Spaß gemacht. Wegen dem lauten Verkehrslärm hier um Laurenburg würd ich ne Mini-Heulsuse vergeben.
Kurz vor Ende dieser Etappe, an der Aussichtsplattform Goethepunkt, geht es runter über einen Klettersteig. Immer vor Augen, dass ich notfalls umkehre und die etwas längere Variante für den Abstieg wählen könnte, hat es dann doch ganz gut geklappt.

Tag 2: Obernhof – Bad Ems
Nach nur 2,5 km ging es wieder auf einen Klettersteig. Grandios! Aber meine Skepsis kann man mir jedesmal vom Gesicht (und meiner Körperhaltung) ablesen. Der Steig ist jedoch gut mit Seilen gesichert und es gibt zwei Leitern, die für mich ok waren. Wer hier nicht klettern möchte, kann auch eine leichtere Variante wählen.
Als wir die Ortschaft Nassau durchqueren mussten, haben wir dort auch gleich unseren Proviant aufgefüllt – sind dann aber zügig weiter, weil hier doch ziemlich viel los war.
Die Kuxlay, die Liebeslay, die Wolfslay, die Hohe Lay … alle lohnenswert!
Kurz vor Dausenau wandern wir das erstemal für 1,5 km auf einem Schotterweg durch Wirtschaftswald. Ansonsten gab es auf beiden Etappen für uns keinen erkennbaren bewirtschafteten Wald – daher: wenig Fichten – daher: keine Abholzungen.
Kurz vor Bad Ems – am Concordiaturm – haben wir eine letzte Pause eingelegt. Gut, dass wir uns hier noch kein Bier gegönnt haben – der Weg verlief hier nämlich noch mal weiter auf steinigen Pfaden runter bis nach Bad Ems (und endetete: !!! in einem Parkhaus !!! )

Fazit: Die vielen schmalen Wege durch herrlichen dichten Wald waren ein wirklicher Genuss. Selbst die Durchquerung von den paar Ortschaften hat uns nicht weiter gestört (so konnten wir immer wieder unsere Wasserflaschen auffüllen). Und da diese 2 Etappen so wunderschön waren, werden wir – trotz der langen Anfahrt – noch weitere Etappen des Lahnwanderweges wandern.

  • Wegbeschaffenheit
    Schmale Wanderwege, Pfade, Natur- und Wiesenwege, 1,5 km Schotterweg, knackige Anstiege
  • 5***** für
    90 % schmale Wanderwege und Pfade, schöne Wälder, herrliche Aussichten
  • Übernachtung
    Gästehaus Ina-Maria in Obernhof

Die Webseite zum Lahnwanderweg


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